Bhakti Yoga: Wie das was du isst dein Leben beeinflusst

Bhakti Yoga - Essen

 

Bhakti Yoga

Wie das was du isst dein Leben beeinflusst

 

Kennst du das?

Das was du isst, beeinflusst ob du Energie hast oder nicht. Außerdem entscheidet deine Energie ob du müde und träge bist oder kraftvoll.

 

Was ist Bhakti Yoga?

In der Bhagavad Gita gibt es die Lehre des Bhakti Yoga, wo es nicht um Körperübungen und Verbiegungen geht sondern hier geht es um die Lebensmittel die du essen solltest und die dir gut tun.

 

3 Kategorien:
  1. Tugend
  2. Leidenschaft
  3. Unwissenheit

Du solltest die meisten Lebensmittel aus der Tugend essen, da nur diese dir Energie geben und alle anderen deinen Körper verändern und dich müde und träge machen.

 

Was solltest du essen? (Tugend)

 

  1. Getreide
  2. Hülsenfrüchte
  3. Gemüse und Salat
  4. Obst
  5. Milch und Milchprodukte

 

Getreide

Vollkornbrot, Vollkornreis, Vollkornnudeln, Hirse, Vollweizengries, Buchweizen, Amaranth, Quinoa, Dinkel, Grünkern, Roggen, Gerste, Tapioka, Kartoffeln

 

Hülsenfrüchte

Linsen (rot, grün, schwarz) , Mungbohnen, Sojabohnen, Sojaprodukte, Ackerbohnen, Azukibohnen, Kichererbsen, Erbsen (grün, gelb)

 

Gemüse, Salat und Obst

Alles außer Lauch, Zwiebeln, Knoblauch und Pilzen

 

Milch und Milchprodukte

Joghurt, Käse, Dickmilch, Kefir, Schwedenmilch, Buttermilch

 

Was solltest du nicht essen?

Leidenschaft = Zwiebeln, Knoblauch, Kaffee

Unwissenheit = Fleisch, Fisch, Eier

 

Wichtige Lebensmittel die dir Energie geben und gut für Gehirn, Fokus und Konzentration sind!

 

  • Apfel
  • Avocado
  • Heidelbeeren / Blaubeeren
  • Walnüsse
  • Olivenöl
  • Salbei
  • Schokolade
  • grünes Blattgemüse
  • Wasser

 

Regeln zum Essen von Swami Sivananda von Yoga Vidya

 

  1. Iss mäßig. Steh vom Tisch auf, wenn der Magen zu drei Viertel gefüllt ist. Überlade Deinen Magen nicht.
  2. Iss nur, wenn Du tatsächlich hungrig bist. Misstraue falschen Hungergefühlen.
  3. Iss nichts zwischen den Mahlzeiten.
  4. Iss gesunde Nahrung, in vernünftigen Mengen, zu festgelegten Zeiten.
  5. Nimm keine zu heiße oder zu kalte Nahrung zu Dir: das reizt den Magen und ruft Unverdaulichkeit hervor.
  6. Iss nichts, was Du nicht magst, aber iss nicht alles, was Du magst.
  7. Reduziere gekochte Speisen auf ein Minimum.
  8. Nimm nur vier bis fünf verschiedene Nahrungsmittel pro Mahlzeit zu Dir. Verzichte auf zu vielfältige Kombinationen und Mischungen. Die Verdauungssäfte können verschiedenartige und komplexe Zusammensetzungen nur schwer verdauen.
  9. Iss keine Konserven und ranzige Butter. Koche Reis und Gemüse am Dunst. Langes Kochen entzieht dem Gemüse Geschmack und Gehalt. Schütte das Kochwasser von Reis und Gemüse nicht weg; es enthält wertvolle Mineralien. Trinke es.
  10. Iss nur zweimal täglich zu festgelegten Zeiten. Wärme Speisen niemals auf.
  11. Nimm dann Nahrung zu dir, wenn Du  durch das rechte Nasenloch atmest.
  12. Setz Dich nach dem Essen für zehn Minuten in Vajrasana (Fersensitz), um die Verdauung zu erleichtern.
  13. Iss schweigend.
  14. Ändere Deine Ernährungsgewohnheiten langsam und allmählich. Wenn ein Bestandteil der Ernährung Dir nicht entspricht, reduziere seine Menge. Das wird Dir mehr zusagen.
  15. Unter nimm nach den Mahlzeiten keine anstrengenden Tätigkeiten, weder physisch noch geistig. Ruhe eine halbe Stunde. Laufe nicht sofort zu einem Zug.
  16. Vermeide spät abendliches Essen.
  17. Iss nicht, wenn Du zornig bist. Ruhe einen Augenblick, bis Dein Geist die Ruhe wiederfindet. Iss erst dann. Wenn man zornig ist, scheiden die Drüsen Gifte aus, die ins Blut geschickt werden.
  18. Nimm die Nahrung wie Medizin zu Dir. Sei nicht naschhaft.
  19. Faste einmal pro Woche. Durch Fasten werden Gifte ausgeschieden, der innere Mechanismus wiederhergestellt, und die Organe können sich erholen.
  20. Während der Mahlzeiten und zu jeder Zeit denke daran, dass Gott in allen Nahrungsmitteln wohnt, in Früchten und im Gemüse. Er schenkt allen Nutzen. Bete zu ihm unmittelbar vor und nach dem Essen.

 

Mantras und Ablauf aus Krishna Bewusstsein (Prasadam Gebet)

Essen kochen, dabei auf Sauberkeit in der Küche achten und das Essen nicht probieren.

Krishna Essen darbringen (mit Mantra) auf extra Geschirr und 5-10 min. auf dem Altar stehen lassen.

 

PRASADAM KRISHNA DARBRINGEN:
nama om vishnu-padaya krishna-preshthaya bhutale
srimate bhaktivedanta-svamin iti namine
Ich erweise meine achtunsvollen Ehrerbietungen His Devine Grace Ac. Bhaktivedanta Swami Prabhupada, der Krishna sehr lieb ist, da er bei seinen Lotusfüßen Zuflucht gesucht hat.
namas te saraswate deve gaura-vani-pracharine
nirvishesha shunyavadi pashchatya desha tarine
Alle Ehre sei dir Sri Pabhupada, der du der vollkommene Diener von Sri Bhaktisiddharta Swami Govindari bist. In deiner Barmherzigkeit hast du die Botschaft Sri Chaitanyas verbreitet und die westlichen Länder von Unpersönlichkeit und Leere befreit
namo maha-vadanyaya krishna-prema-pradaya te
krishnaya krishna-chaitanya-namne gaura-tvishe namah
Oh freigebigste Inkarnation. Du bist Sri Krishna selbst in der Gestalt als Sri Krishna Chaitanya. Du hast die goldene Körpertönung Shrimuti Radharans angenommen.
namo brahmanya-devaya go-brahmana-hitaya ca
jagad-dhitaya krishnaya govindaya namo namah
Ich erweise Sri Krishna meine achtungsvollen Ehrerbietungen. Er ist der Beschützer der Kühe und der Brahmanas und der wohlmeinende Freund der ganzen Welt. Ich erweise Govinda, dem Freudenquell der Sinne meine achtungsvollen Ehrerbietungen.
MAHA MANTRA:

Geschirr vom Altar nehmen (mit Mantra), das Geschirr abwaschen.

 

(hare krishna , hare krishna , krishna krishna, hare hare,

hare rama, hare rama, rama rama, hare hare) – 3x

PRASAD MATRA KURZ VORM ESSEN:

Vor dem Essen das Prasad Mantra aufsagen und dann darf gegessen werden.

maha-prasade govinde,

nama- bramani vaisnave

svalpa – punya – vatam rajan

visvaso naiva jayate

Oh König, für die jenigen die nur sehr wenig fromme Aktivitäten angehäftet haben, wird ihr Glaube an Maha Prasada, an Sri Govinda, an den heiligen Namen und an den Vaisnavava nie geboren.
sarira avidya-jal, jodendriya tahe kal,
jive phele vishaya-sagore
tar’ madhye jihva ati, lobhamoy sudurmati,
ta’ke jeta kathina samsare
Dieser materielle Körper ist ein Netzwerk der Unwissenheit und die Sinne sind die tödlichen Feinde, denn sie werfen die Seele in den Ozean des materiellen Sinnes Genuss. Unter den Sinnen ist die Zunge die gefräßigste und wahrlich böse. Es ist sehr schwer die Zunge in dieser Wut zu erobern.
krishna baro doyamoy, koribare jihva jay,
sva-prasad-anna dilo bhai
sei annamrita pao, radha-krishna-guna gao,
preme dako caitanya-nitai
Sri Krishna sein mir gnädig, nur um die Zunge zu kontrollieren. Er hat die Überreste seiner eigenen Nahrung gegeben, während ihr die Herrlichkeit Sri Sri Radhas und Krishnas singt und verliebt ausruft Chaitanya! Nitai!

 

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